Unbegründet
Dann ist dein Geld trotzdem sicher. ETFs sind gesetzlich Sondervermögen: Die Aktien gehören den Anlegern, nicht dem Anbieter, werden getrennt verwahrt und fallen nicht in die Insolvenzmasse.
Schön, dass du da bist! Hier erkläre ich dir in 12 kurzen Kapiteln, wie ich seit vielen Jahren mein Geld anlege – entspannt, günstig und ohne ständig auf Kurse zu starren.
Ein paar kurze Fragen, damit ich dir die passenden Kapitel zeige. Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät.
Neu: In Kapitel 10 bis 12 geht es um das Altersvorsorgedepot, das 2027 startet. Du kennst die Grundlagen schon und willst nur dazu etwas wissen? Direkt zu Kapitel 10 →
Weil Nichtstun auch etwas kostet – nur leiser.
Jedes Jahr werden Brötchen, Miete und Urlaub ein bisschen teurer. Das nennt sich Inflation. Liegt dein Geld auf dem Girokonto oder Sparbuch, steht da zwar immer die gleiche Zahl – aber du kannst dir jedes Jahr weniger dafür kaufen.
Unternehmen dagegen wachsen, erfinden Neues und verdienen Geld. Wenn du Anteile an ihnen besitzt, wächst dein Geld mit. Weltweit haben Aktien seit 1900 im Schnitt rund 5 % pro Jahr über der Inflation gebracht – vor Inflation waren es fast 10 %. Kein Sparbuch der Welt kommt da mit.
Und dann ist da noch die Rente. Die gesetzliche Rente ist nur eine von drei Säulen – neben betrieblicher und privater Vorsorge – und war nie dafür gedacht, deinen Lebensstandard allein zu halten. Das Rentenniveau liegt bei rund 48 % eines Durchschnittslohns. Die Lücke zu deinem heutigen Einkommen musst du selbst füllen, und dafür ist langfristiges ETF-Sparen wie gemacht: Du hast Jahrzehnte Zeit, und genau die braucht der Zinseszins.
Aha: Sicher ist das Sparbuch nur in einer Hinsicht – dass es langsam an Wert verliert.
Stell dir einen Obstkorb vor, statt eines einzelnen Apfels.
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Fonds, den du an der Börse kaufen kannst. Er kauft automatisch alle Firmen eines Index nach – zum Beispiel des MSCI World mit rund 1.250 großen Unternehmen aus 23 Industrieländern. Mit einem einzigen Kauf besitzt du also ein winziges Stück von Apple, Nestlé, Toyota, SAP und über tausend weiteren. Jede Firma ist ein Stück Obst – der ETF ist der ganze Korb.
Niemand entscheidet da nach Bauchgefühl, was gekauft wird. Der ETF bildet den Index einfach nach. Deshalb ist er so günstig und so berechenbar.
Und weil er an der Börse gehandelt wird, ist dein Geld nicht eingesperrt: Anders als beim Festgeld kannst du jederzeit verkaufen, und das Geld ist in der Regel nach zwei Bankarbeitstagen auf deinem Konto. Das ist ein gutes Gefühl, aber kein Grund, es auch zu tun. Dazu mehr in Kapitel 3.
Klar: Eine einzelne Aktie kann auch mal viel besser laufen als der Markt. Aber genauso kann sie faulig werden – durch einen Skandal (VW-Diesel), Betrug (Wirecard) oder einfach ein überholtes Geschäftsmodell. Hast du nur diesen einen Apfel und er wird faulig, ist dein Geld weg. Im Korb fällt ein fauliger Apfel dagegen kaum auf, und die vielen anderen reifen weiter. Anders als in der Obstschale steckt er die anderen übrigens nicht an: Fliegt eine Firma raus, nimmt der Index einfach eine andere auf.
Aha: Du musst nicht wissen, welche Firma gewinnt. Du kaufst einfach alle.
Dann bleibst du sitzen. Das ist der ganze Trick.
Kurse schwanken. Manchmal heftig. Das gehört dazu und ist genau der Grund, warum es langfristig mehr Rendite gibt als auf dem Sparbuch. Lass uns das am härtesten Test der letzten Jahre durchspielen: der Corona-Pandemie.
Viele Verluste an der Börse entstehen nicht durch Crashs, sondern durch Panikverkäufe während der Crashs. Wer verkauft, macht den Buchverlust zu einem echten Verlust – und verpasst meistens die Erholung, die oft schneller kommt als gedacht.
Deshalb mein wichtigster Tipp: Leg nur Geld an, das du mindestens 10 Jahre nicht brauchst. Halte daneben ein Notfallpolster von etwa drei Monatsausgaben auf dem Tagesgeldkonto. Dann kann dir ein Crash egal sein.
Aha: „Time in the market beats timing the market.“ Lange dabei sein schlägt den perfekten Zeitpunkt.
Dein Geld verdient Geld. Und dieses Geld verdient wieder Geld.
Wir Menschen sind schlecht darin, uns exponentielles Wachstum vorzustellen. Am Anfang passiert scheinbar wenig, nach 20, 30 Jahren aber explodiert die Kurve. Probier’s selbst aus:
Wichtig für den Zinseszins: Die Erträge müssen im Topf bleiben. Darum mag ich thesaurierende ETFs – die legen Dividenden automatisch wieder an. Dazu gleich mehr.
Aha: Der größte Hebel ist nicht die Höhe der Rate, sondern die Zeit. Früh anfangen schlägt viel einzahlen.
Es gibt tausende ETFs. Du brauchst genau einen.
Beide erfüllen die vier Kriterien, auf die es ankommt: breit gestreut, günstig, thesaurierend (das „Acc“ im Namen) und groß. Sie stammen von zwei verschiedenen Anbietern und sind bei fast jedem Broker als Sparplan zu haben. Du brauchst nur einen davon.
Welchen? Willst du die ganze Welt inklusive Schwellenländern wie China und Indien, nimm den All-World. Reichen dir die Industrieländer, nimm den MSCI World. Beides ist eine gute Wahl. Wichtiger als die Entscheidung ist, dass du anfängst.
Das sind Beispiele, die ich guten Gewissens nennen würde, keine Anlageberatung. Ich verdiene an keinem der Anbieter etwas. Es gibt gleichwertige Alternativen anderer Anbieter, teils sogar noch günstiger.
Warum nicht beide? Mehrere Welt-ETFs bringen kaum zusätzliche Streuung, weil sie zu großen Teilen die gleichen Firmen enthalten. Sie machen das Depot nur unübersichtlicher. Ich selbst habe tatsächlich beide, aber das ist historisch gewachsen. Wer neu startet, nimmt einen.
Breit gestreut. Ein Index über die ganze Welt mit tausenden Firmen, vielen Ländern und Branchen. Der MSCI World deckt Industrieländer ab (ca. 1.250 Firmen). FTSE All-World oder MSCI ACWI nehmen zusätzlich Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien mit. Finger weg von Nischen wie nur DAX, nur „Green Energy“ oder nur KI: höheres Risiko, ohne dass du dafür mehr Rendite erwarten kannst.
Günstig. Achte auf die TER (Total Expense Ratio), die laufenden Kosten pro Jahr. Gute Welt-ETFs liegen bei 0,05–0,25 %. Aktiv gemanagte Fonds von der Bank kosten oft 1,5–2 % – und schlagen den Markt langfristig in den allermeisten Fällen trotzdem nicht. Über 30 Jahre können die Mehrkosten zehntausende Euro ausmachen.
Thesaurierend. Dividenden werden automatisch wieder angelegt, und der Zinseszins läuft von allein. Ausschüttend heißt: Die Dividenden landen auf deinem Konto. Das fühlt sich schön an, aber du musst sie selbst wieder anlegen. Für den langfristigen Vermögensaufbau finde ich thesaurierend einfacher.
Groß und bewährt. Ein Fondsvolumen von mehreren Milliarden Euro und einige Jahre Historie sprechen dafür, dass der ETF nicht plötzlich geschlossen wird. Bei den großen Welt-ETFs ist das kein Thema.
Aha: Langweilig ist hier ein Kompliment. Ein Welt-ETF, ein Sparplan, fertig.
Ehrlich gesagt: Auch ein Welt-ETF ist kein Sparbuch.
Hier sind die fünf Sorgen, die fast jeder am Anfang hat. Deck sie nacheinander auf – und schau, was davon übrig bleibt.
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Unbegründet
Dann ist dein Geld trotzdem sicher. ETFs sind gesetzlich Sondervermögen: Die Aktien gehören den Anlegern, nicht dem Anbieter, werden getrennt verwahrt und fallen nicht in die Insolvenzmasse.
Kleiner, als du denkst
Rund 72 % des MSCI World stecken in US-Firmen – aber das ist echte Wertschöpfung: iPhones, Windows, die Google-Suche oder die Chips von Nvidia werden weltweit milliardenfach genutzt, wahrscheinlich auch von dir. Verlieren die USA an Bedeutung, sinkt ihr Anteil automatisch.
Läuft es in den USA schlecht, spürst du das deutlich. Die Firmen verdienen ihr Geld aber auf der ganzen Welt, nicht nur in den USA. Wer breiter aufgestellt sein will, nimmt den FTSE All-World mit Schwellenländern.
Kleiner, als du denkst
Der Index sortiert selbst aus: Wer schwächelt, verliert Gewicht, wer aufsteigt, bekommt mehr. Von den größten Firmen des Jahres 2000 sind heute viele nicht mehr in den Top 10.
Die zehn größten Firmen machen gut ein Viertel des MSCI World aus, fast alle aus der Tech-Branche.
Bleibt – aber beherrschbar
Mit einem monatlichen Sparplan kaufst du in schwachen Phasen automatisch günstig nach und bist deutlich früher wieder im Plus.
Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2000 (−54 %) und der Finanzkrise 2008 (−48 %) dauerte es insgesamt über 13 Jahre, bis der MSCI World wieder auf altem Höchststand war. Wer im Jahr 2000 alles auf einmal investiert hat, brauchte sehr viel Geduld. Darum lege ich nur Geld an, das ich lange nicht brauche.
Kleiner, als du denkst
Die meisten Aktien im Index werden in Dollar gehandelt, ja. Aber Währungen schwanken in beide Richtungen und gleichen sich über lange Zeiträume oft aus.
Steigt der Euro, sinkt der Wert deines ETFs in Euro, auch wenn die Aktien gleich bleiben. Zudem verdienen die Firmen ihr Geld in vielen Währungen.
Alle fünf Sorgen angesehen. Eine ist unbegründet, drei werden kleiner, eine bleibt real – aber keine ist ein Grund, nicht anzufangen. Nur ein Grund, breit zu streuen und lange dabeizubleiben.
Aha: Kein Risiko verschwindet. Aber jedes wird kleiner, je breiter du streust und je länger du dabeibleibst.
Tipp auf eine Karte, um zu sehen, warum sie dich Geld kostet.
Aha: Das Schwierigste am ETF-Sparen ist, nichts zu tun.
Klingt schlimm, läuft aber fast komplett automatisch.
Stell bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag. Das ist ein Klick in der App. Damit bleiben 1.000 € Gewinn pro Jahr steuerfrei (2.000 € für Verheiratete). Den Rest erledigt die Bank: Bei einem deutschen Depot zieht sie die Steuer automatisch ab, du musst nichts in die Steuererklärung schreiben.
keine Steuer
Steuern zahlst du nur auf Gewinne, nicht auf das, was du einzahlst.
kaum Steuer
Gewinne entstehen steuerlich erst beim Verkauf. Ein thesaurierender ETF schüttet nichts aus, nur die kleine Vorabpauschale (siehe unten) kann anfallen.
Steuer auf den Gewinn
Relevant wird das Thema erst, wenn du später, etwa im Ruhestand, Anteile verkaufst.
Genau deshalb wollen wir ja möglichst lange nicht verkaufen: Solange du nicht verkaufst, realisierst du keine Gewinne, und dein Geld arbeitet ungeschmälert weiter.
Die 26,4 % schließen den Soli ein, gegebenenfalls kommt Kirchensteuer dazu. Bei Aktien-ETFs sind 30 % der Erträge von vornherein steuerfrei.
Bei thesaurierenden ETFs wird jedes Jahr Anfang Januar ein kleiner Teil der Gewinne „vorab“ versteuert. Ein Beispiel: 10.000 € im Depot × Basiszins 3,2 % × 0,7 = 224 €, davon nach Teilfreistellung 156,80 € steuerpflichtig. Ohne Freibetrag wären das rund 41 € Steuer. Mit Freistellungsauftrag zahlst du dafür gar nichts, solange der steuerpflichtige Teil unter deinem Freibetrag bleibt.
Sie fällt nur an, wenn dein ETF im Jahr gestiegen ist, und beim späteren Verkauf wird sie verrechnet. Du zahlst also nichts doppelt. Praktischer Tipp: Lass ein paar Euro auf dem Verrechnungskonto liegen, falls doch Steuer abgebucht wird.
Um den Freibetrag allein mit der Vorabpauschale auszuschöpfen, bräuchtest du beim Basiszins von 3,2 % rund 64.000 € Depotwert für 1.000 € (Singles) bzw. 128.000 € für 2.000 € (Verheiratete) – vorausgesetzt, du hast keine anderen Kapitalerträge. Erst darüber wird überhaupt Steuer fällig, und auch dann nur auf den Teil über dem Freibetrag.
Aha: Freistellungsauftrag stellen – damit hast du 90 % des Steuerthemas erledigt.
Bei Kindern ist der Zinseszins am stärksten – sie haben die meiste Zeit.
Schon 25 € im Monat ab Geburt können bis zum 18. Geburtstag ein ordentliches Startkapital ergeben. Und wenn das Kind später selbst weiterspart, wird es richtig spannend. Es gibt zwei Wege:
Der Bundestag hat im Oktober 2026 beschlossen, dass der Staat für Kinder von 6 bis 18 Jahren 10 € pro Monat in ein Vorsorgedepot einzahlt. Die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus, geplanter Start ist 2027. Das ersetzt keinen eigenen Sparplan, ist aber ein netter Bonus.
Unterschätz ihn nicht: Das Geld bleibt bis zur Rente liegen, also rund 60 Jahre. Bei 8 % pro Jahr (etwa der historische Schnitt aus Kapitel 3) werden aus den ersten 10 € in dieser Zeit gut 1.000 €. Eltern dürfen nach aktuellem Stand zusätzlich einzahlen, allerdings ohne Zulage. 1.000 € zum Start könnten so bis zur Rente auf über 100.000 € wachsen, vor Inflation und ohne Garantie.
Aha: Bei Kindern arbeitet die Zeit am längsten für dich – und ein Depot auf den Namen des Kindes nutzt zusätzlich dessen Freibeträge.
Ab 2027 legt der Staat Geld dazu, wenn du fürs Alter in ETFs sparst.
Vielleicht hast du davon in den Nachrichten gehört: Ab dem 1. Januar 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot. Es ersetzt die alte Riester-Rente für neue Verträge – aber diesmal ohne teure Garantien, und du kannst endlich ganz normale ETFs besparen. Das Gesetz ist beschlossen, und die ganze Finanz- und Versicherungsbranche wirbt schon jetzt um dich. Lass dich nicht hetzen: Das ist eine der wichtigsten Geldentscheidungen deines Lebens, und du kannst auch erst mal den Januar abwarten.
Aha: Mit Kindern und kleinem Einkommen ist die Förderquote am höchsten – dann lohnt es sich besonders.
Die Zulagen sind verlockend, aber das Geld ist gebunden.
Wo ist der Haken? Du bist weniger flexibel. Wer vorzeitig ans Geld will, muss die Zulagen grundsätzlich zurückzahlen.
Die selbst genutzte Immobilie. Für Kauf, Bau oder die Tilgung des Hauskredits und in Grenzen auch für einen barrierereduzierenden Umbau oder eine energetische Sanierung darfst du Geld entnehmen, ohne die Förderung zu verlieren. Nicht jeder Anbieter muss das anbieten.
Du versteuerst die ganze Auszahlung mit deinem persönlichen Steuersatz, nicht nur die Gewinne. Unterm Strich rechnet es sich dank Zulagen trotzdem meist etwas besser als ein ungeförderter Sparplan – wenn die Kosten niedrig sind. Dazu gleich mehr.
Wie hoch dein persönlicher Steuersatz im Ruhestand sein wird, weiß heute niemand. Das hängt von deiner Rente, deinen anderen Einkünften und künftigen Reformen ab. Aber auch die Abgeltungsteuer im freien Depot ist nur heute fest: In 30 Jahren kann sie genauso anders aussehen. Jede Form der Altersvorsorge ist damit auch eine kleine Wette auf das Steuerrecht von morgen.
Aha: Das Altersvorsorgedepot lohnt sich für die Zulagen, das freie Depot bleibt für alles, an das du jederzeit herankommen willst.
Alle werben mit der Förderung. Kaum einer mit den Kosten.
Beim Altersvorsorgedepot brauchst du keinen teuren Versicherungsmantel und keinen Berater mehr. Genau deshalb entscheiden die Kosten, wie viel am Ende bei dir ankommt. Bei 150 € im Monat über 30 Jahre (7 % pro Jahr) machen schon 0,2 % weniger Kosten rund 6.300 € aus. Ein gemanagter Fonds mit 1,5 % Kosten kostet dich in derselben Zeit über 40.000 €.
Wo: Nicht bei der Hausbank oder der Versicherung deines Vertrauens, sondern bei einem günstigen Neobroker.
Die beiden Vorreiter sind Trade Republic und Scalable Capital: keine Depot- und Sparplangebühren, und bei ausgewählten ETFs werden sogar die laufenden Fondskosten erstattet. Bei Trade Republic gilt das für rund 50 ETFs, darunter den in Kapitel 5 erwähnten iShares Core MSCI World (WKN A0RPWH). Günstiger als gratis gibt es nicht, weshalb ich die Kombination aus Trade Republic und diesem ETF für die günstigste halte.
Was: Nimm nicht das vorgefertigte Standardprodukt, sondern wähl selbst einen breiten Welt-ETF, zum Beispiel einen der beiden aus Kapitel 5.
Solange die Rente noch Jahrzehnte entfernt ist, würde ich komplett auf Aktien setzen. Über sicherere Bausteine wie Anleihen kannst du dir Gedanken machen, wenn die Rente näher rückt.
Wie viel: 150 € im Monat, denn damit holst du die volle Grundzulage. Mehr darfst du einzahlen, gefördert wird es aber nicht.
Keine Provision, keine Werbung: Ich bekomme von keinem Anbieter Geld. Die Kostenerstattung ist eine freiwillige Zusage der Anbieter, keine vertragliche Garantie. Prüf die Konditionen vor dem Abschluss.
Geld zurück vom Finanzamt: Deine Beiträge (bis 1.800 € im Jahr) kannst du zusätzlich in der Steuererklärung angeben. Das Finanzamt rechnet dann nach, ob dir der Steuervorteil mehr bringt als die Zulagen, und erstattet dir die Differenz. Je höher dein Einkommen, desto eher lohnt sich das. Mein Tipp: Steck die Erstattung am besten auch ins Depot. Gibst du sie aus, fehlt sie dem Zinseszins, und vom Fördervorteil bleibt unterm Strich weniger übrig.
Alter Riester-Vertrag: Einen bestehenden Riester-Vertrag kannst du ins Altersvorsorgedepot übertragen. Das empfehle ich in den allermeisten Fällen dringend, denn alte Verträge sind oft teuer und durch Garantien ausgebremst.
Das ist kein Entweder-oder. Wenn du ohnehin fürs Alter sparst, ist es ziemlich attraktiv, die Zulagen mitzunehmen – vor allem mit Kindern oder kleinem Einkommen, wo die Förderquote hoch ist. Alles darüber hinaus würde ich ins freie ETF-Depot stecken, an das du jederzeit herankommst.
Aha: Beim geförderten Depot schenkt dir der Staat Geld. Lass es dir nicht von hohen Kosten wieder wegnehmen.
Du weißt jetzt mehr über Geldanlage als die meisten. Der Rest ist schnell erledigt.
0 von 5 erledigt
Heute
Meine Wahl ist Trade Republic: Depot und Sparpläne kosten dort nichts, und im Altersvorsorgedepot entfallen beim iShares Core MSCI World sogar die Fondskosten. Aber alle vier sind okay – Hauptsache, du fängst an.
Keine Werbung, keine Provision: Ich bekomme von keinem dieser Anbieter Geld. Prüf vor der Eröffnung, ob dein ETF dort kostenlos besparbar ist – die Konditionen ändern sich gelegentlich.
Danach, in Ruhe
Und dann
Der beste Zeitpunkt anzufangen war gestern. Der zweitbeste ist heute.
Die wichtigsten Punkte, deine Rechnung aus Kapitel 4 und die 3 Schritte – zum Nachlesen, wann immer du willst.
„An mich mailen“ öffnet dein eigenes Mailprogramm – trag dort einfach deine Adresse ein. Für die PDF wählst du im Druckdialog „Als PDF sichern“ (am iPhone: Teilen → Drucken → nochmal Teilen).
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